88Sohn des Bosors, empfangen die Straf sei-ner Unsinnigkeit: Das stumme lastbahr Thierredet mit Menschenstimme, und wehret desPropheten Thorheit. Ist dann ein einfältiger,schlechter, hochmüthiger, und frecher Mönch einweit größerer Schriftsteller, als Petrus, wel-chem Christus selbst (3) antwortete: Seeligbistu Simon Bar=Jona, weilen Fleisch, undBlut dir das nicht offenbahrt, sondern meinVatter, der im Himmel ist. Darf ein aufge-klärter Schwärmer die Allmacht Gottes, deralles aus nichts erschaffen hat, miskennen, undverläugnen, die der H. Petrus, das von Chri-stus selbsten bestimmte Oberhaupt der Kirche an-erkennt, gepriesen, und verherrlichet hat? Ist dieHand des Herrn, welcher den Mensch mit derSprache begabt hat, so abgekürzt, daß er kei-nem Thier die Menschensprache mittheilen könne,um einen Sünder zu ermahnen, und zu bestra-fen? Drücken die neuen Schwärmer sich also na-türlicher, und zierlicher aus, als der Fürst dererApostolen, die H. H. Vätter, und wahre Catho-lische Gottesgelehrten? Wahrhaftig trüge einneuer Prediger unseren Catholischen, und Pro-testantischen Bauren so gotteslästerische Auslegun-gen vor, sie würden ihn, wie Hans Jacob, undHeinrich seinen Amtsgenossen Meister Schneider,so lange begrüssen, bis er von der Canzel blieb,wo er das Handwerck trieb.(3) MATTH. XVI. v. 17.§. 15.
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Des catholischen Pfarrers zu Calenberg fortgesetzte Aufklärungen des aechten Actenstucks der Lästerung, Verläumdung und Unverschämtheit aus dem bönnischen Universitäts-Briefschranke
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88
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