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Des catholischen Pfarrers zu Calenberg fortgesetzte Aufklärungen des aechten Actenstucks der Lästerung, Verläumdung und Unverschämtheit aus dem bönnischen Universitäts-Briefschranke
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§. 13.Dritten erklärt der Beklagte (1) Wennalso Moses schreibt: Loths Frau sah zu-rück, und wurde eine Salzsäule; so mußman es verstehen: sie verweilte sich hinterihrem Manne, kam deswegen um, understarrte, wie eine ägyptische Mumie. Die-sen Begriff musten sich die an ägyptische Re-densarten gewöhnten Israeliten machen, alssie Mosen von einer Salzsäule reden hörten.Zu deſſen Begründung führt derſelbe an, daßMoses für ein Volck schrieb, welches kurz vorheraus Aegygten gezogen, und noch an AegyptischenIdeen, und Redensarten gewohnt ware, fort dor-ten einbalsamirte, ausgedrocknete Cörper gesehenhatte, die man in Kästen, welche nach des Tod-ten Gestalt gemacht waren, mehrere Jahren hin-durch in denen Häuseren aufbehielt. Ganz festerGrund, und Boden. Ist bereits erwiesen, daßdie Aegyptier von einem einbalsamirten, und aus-gedrøckneten Cörper kein anderes Vorbild, alseiner Salzsäule hatten, und solchen Cörper eineSalzsäule nannten. Ist erwiesen, daß ein balsa-mirter, und ausgedrockneter Cörper denen Isra-eliten nicht anders, als eine Salzsäule konntevorgestellt, und beygebragt, oder begreiflich ge-macht werden? Ist bewiesen, daß Moses nichtdie Volckssprache, sondern die Aegyptischen Re-densarten(1) In Schriptursätzen aus dem Grundtexte des er-sten Mosaischen Buches §. 13. Bl. 18.