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Des catholischen Pfarrers zu Calenberg fortgesetzte Aufklärungen des aechten Actenstucks der Lästerung, Verläumdung und Unverschämtheit aus dem bönnischen Universitäts-Briefschranke
Entstehung
Seite
70
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70 wird, so war es sicher kein Theolog, sonstwürde ihn die theologische Litteraturgeschichteprotestantischer Universitäten vom Gegentheil überzeugt haben. Vielleicht war es ein gelehr-ter Staatsmann, der von meinen Dissertatio-nen unrichtig urtheilte, weil er sich ins theo-" logische Gebiet gewagt hat, zu welchem er nicht eingeweiht war. Denn es geschieht sehr oft, daß sich Männer vor dem gelehrten Publikumprostituiren, wenn sie sich in einem fremden Lehrfach, das sie nie studirt haben, zu Richtern aufwerfen. Der Charackter thut ohnehin beysolchen Fragen nichts zur Sache, weil er je- nen, der ihn trägt, so läßt, wie er ist; Ge-lehrt, oder unwissend, Theolog, oder Nicht-theolog. Weil aber, wie mich mein Ordensoberer vor drey Jahren versicherte, in Kölln das Ge-rücht gieng, Herr von Dohm habe allda beyeiner Abtißinn etwas dergleichen ausgesagt; somuß ich nicht zu meiner, sondern zu seinerRechtfertigung bemerken, daß sich die Sache anders verhalte, und daß seine mir vortheil-hafte Aeusserung durch das hundert züngige Ge-rücht sey verfälscht worden. Er wohnte im4 Jahr 1786. bey der feyerlichen Universitäts- Eröfnung mit dem ganzen Hofstaat meiner un-ter den Augen Eurer Kurfürstlichen Durchlauchtgehaltenen Disputation bey, und gab mir mitallen hohen Kennern seinen vollen Beyfall. Je-ne vorgebliche Aussage würde nicht weniger,ale