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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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545der Person, mit völligster Aufopfung seinerselbst zu befördern. Einer seiner Freunde be-ſchreibt uns dieſes Beſtreben in wenigen Worten:Er ist umhergezogen, und hat wohl gethan.Ein überaus kräftiges Mittel, zur Festig-keit in der Ausübung der gesammten Pflich-ten zu gelangen, ist die gehörige Stimmungder moraliſchen Empfindlichkeit; oder, wie ſiemehrentheils genannt wird, der Empfindsam-keit. Da ich an diesem Orte die Empfindsam-keit eigentlich nur in pädagogischer Hinsichtbetrachte, so verstehe ich durch derselben gehö-rige Stimmung, diejenige Eigenschaft des Men-schen, vermöge welcher, die von ihm bemerk-ten eignen wahren Bedürfniße, oder die, wo-rinn sich andre befinden, eine Veränderung inseiner Seele hervorbringen, kraft welcher derMensch angesetzet wird, mit völligstem Ge-brauche seiner Vernunft, alle möglichen Mittel,zur regelmäßigen Befriedigung obgedachter Be-dürfniße, aus eignem Drang, mit aller Treue,in der That und ohne Verzug anzuwenden.Hierin liegt also, wie Sie sehen, der Grundvon jeder moralischen Würksamkeit. Auch gel-ten hiebei die mehreſten Geſetze, wornach dieReitzbarkeit des lebenden menschlichen Körpersbestimt werden mus. Es komt nemlich daraufhauptsächlich an, daß zwar der Mensch vongewissen auf seine Seele würkenden Objektenjederzeit gerühret werde; daß aber jedes beson-dere Objekt, auch eine, von ſeiner WürkungL 1ab-