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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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529Philosophie dazu um einzusehen, daß wir dieMaterie, und die Gesetze nach welchen sie be-weget wird, ganz anders beurtheilen würden,wenn unsre Sinne noch einmal so scharf wä-ren, oder wenn wir noch einige Sinne mehrhätten. Es ist aber genug daß der Menschbei seiner Anlage, so viel davon erkennen kan,als er zu ſeinem Genuß des kurzen irrdiſchenLebens bedarf. Wie kurzſichtig handeln al-so die Eltern, welche bei der Erziehung ihrerKinder auf das augenblicklich glänzende ihrHauptziel richten, um durch ihre zu Assen ge-zogene Kinder eine kurze Zeit belustiget zu wer-den; oder sich in dem Lobe anderer, eben sokurzsichtiger Menschen, kitzeln zu können.Ehe ich dieſe Materie verlaſſe, mus ichIhnen noch ein paar Worte über eine Aengst-lichkeit verschiedener Eltern sagen, die nemlichnicht wissen wie sie ihren Kindern die erstenBegriffe vom Schöpfer beibringen sollen. Ichglaube, daß man den Kindern, wie ich auchschon vorhin gesagt habe, gleich von Anfangganz einfältiglich weg sagen müsse, es wäreein Wesen welches alles erschaffen hätte, unddeſſen Wille wäre daß alles glücklich ſeyhier erkläre man den Kindern, was Glück ſey;wie ſolches vom Menſchen und den von ihmdarüber ſich gemachten Begriffen, und gehörigregierter Einbildungskraft abhange wie aberauf jede ſchlechte Handlung böſe Folgen kom-men müssen daß dieses alles so hätte eineKgerich-