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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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528aber nun die Einsichten und Urtheile von allenDingen, welche die Seele zu erkennen fähigiſt, mithin auch die von derſelben Werth undVolkommenheit, sich nach den Begriffen, wel-che sie mittels ihrer Hülfewerkzeuge erlangenkan, richten müssen, so erhellet, daß die Liebe,d. i. der Vervolkommnungstrieb zwar in sich im-mer der nemliche bleibe, wenn schon der Seeleandre Empfindungsorgane gegeben werden,mittels welcher sie so wol ihre eignen Vorzügeund Mängel, als die der Dinge ausser sich,wie auch die Mittel zu derselben Erlangungund Verbesserung ganz anders erkennen undwählen wird. Nur gehts hier wie überal, daßnemlich der Mensch, dieses Grundwesen seinerSeele, die Liebe, durch Uebung verstärken,mithin den eigentlichen ewigbaurenden Adel sei-nes Ichs immer mehr veredlen kan. Wir ſehenalso, daß der Mensch durch den Tod des Kör-pers an seiner Seele nichts weiter verliere,als das Vermoͤgen, ſich ſolche irrdiſche Begriffevon den Dingen so um ihn herum sind zu erwerben,als er jetzt mittels seiner Sinne, vom ersten Phi-losophen an, bis auf den letzten Bewohner derFeuerinseln, sich zu erwerben fähig ist. Ichglaube aber nicht, daß wir in jener Welt überden Verlust solcher eingeschränkten Begriffe,wenn wir uns an unsre hiesige sublunarischeGelehrsamkeit wieder werden erinnern können,Leid tragen werden, und wären es so gar alleunsre würklich demonstrirten Gesetze der Bewe-gungen der Körper. Denn es braucht nicht vielphi⸗