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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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523schriften zu handeln, entspringen; nicht weni-ger wird das Kind zur näheren Erkenntniß al-ler dieser Mittel immer mehr Lust in sich ver-spühren, und selbst anfachen. Suchen Sie ihmaber vor allen Dingen gleich von Anfang, soviel es solches nur fassen kan, zu zeigen, wasGlück eigentlich für den Menschen ist; und daßselbiges in der Leichtigkeit zweckmäßig immerforthandeln und würken zu können, bestehedaß ferner der Menſch nach jeder boͤſen Hand-lung aufgehalten und von seinem wahren Zweckentfernet werde: daß dieſe Einrichtung aber auchhoͤchst weise und noͤthig gewesen, weil sonstdas Boͤſe ꝺergeſtalt auf der Welt zugenommenhaben würde, daß kein glückliches Zusammen-leben auf derselben mehr würde möglich gewe-sen seyn. Gehen Sie darauf immer weiter,und zeigen ihm die eigentliche höhere christlicheMoral, und die Reinheit ihrer Bewegungs-gründe, nemlich nichts zu thun, umvor den Menschen gesehen zu werden. Er-klären Sie ihm dieses von seinen verschiede-nen Seiten und Gründen, und zwar hauptsäch-lich, daß an der einen Seite, nur die gute,redliche und treue Absicht, und nie das Resul-tat der Handlung, die glücklichen Folgen in derNachwelt, dem Menſchen ausliefern werde: unddaß ferner der Grund obiger Lehre ſchon inder Harmonie dieſer Welt ſelbſt liege; indemder Menſch, welcher anderen Menńchen in Er-füllung derſelben ſinnlichen Wünſche zu gefal-len zu leben, als einen Hauptzweck anſiehet,den