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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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513zu machen, daß das Vergnügen der ersten be-friedigten falſchen Sinnlichkeit auf keine Wei-ſe, mit dem aus dem Lägen ſtets entſpringen-den Verdruß in Gleichgewicht kommen, son-dern der Verdruß, die Freude immer weit über-wiegen müsse. Ist man auf diesem Wegeglücklich genug, dann ist es nachher leichter durchEinflössung der höheren Bewegungsgründe, wel-che die Religion und das Zusammenleben aufdieser Welt ausliefern, dem Kinde die Lügenin einem verhaſten; und hingegen die Warheitin einem vortheilhaften Lichte zu erhalten.So bald das Kind nun gehorchen,denverkehrte Sinnlichkeit beherrschen, undWerth der Warheit einſehen gelernet, mithindie ersten Grundlagen der moralischen Festig-keit geleget hat, mus man diejenige in ihmzu gründen sich bemühen, auf welche nachherder ganze Zweck seiner Existenz, seine ganzeWürksamkeit sich gründen mus: ich meine nem-lich die deutlichste Erkenntniß seiner Pflichten;wie auch der, zur getreuen Befolgung derselbennöthigen Hülfsmittel, und des aus möglichsttreuer Volführung entspringenden Nuzens. Wennder Zögling auf dieſe Weiſe, nebſt einemfinden und geübten Körper ausgerüstet in dieWelt tritt, dann wird er, so bald es ihm nurnicht an der gehörigen Klugheit mangelt,sich Riesenschritte machen, und überal um sichherum Heil ausbreiten. Es ist dieser Artikeldaher einer der wichtigsten der ganzen Erzie-hung /