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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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511schen Werth nehmen. Dergleichen sind z. E.eine gewisse Art Unruhe; ein geringerer Gradvon Leichtsinn, Spielsucht u. s. w. Hier komtes blos darauf an, solchen Fehlern die nöthi-gen Schranken zu setzen, und das Kind nurdarinn zu üben, daß, so bald es von ihm ge-fordert wird, es wenigstens auf eine gewisse,seiner Lebhaftigkeit angemessene Zeit, sich be-zwingen könne. Bei dergleichen Fehlern thut manam beſten, ſich ſo zu ſtellen, als ob man ſelbigenicht merke; wenn man aber dieses nicht kan,so mus man den Kindern nur freundschaftlichenRath, oder hoͤchstens gelinde Zurechtweiſungendarüber geben. Ganz entgegengesetzt verhältsich der Fal, wo das Kind aus einer offenba-ten Unbiegsamkeit, oder wol gar Widerspenstigekeit, nicht gehorchen wil. Dies ist der mora-lische Brand und erfordert auf der Stelle he-roische Mittel, damit er nicht um sich greife.In solchem Fal giebt Locke den einzigen gu-ten Rath, (a) wenn er sagt: Mais à l'égardde l'opiniatreté, de la désobeissance volon-taire & determineé, il la faut vaincre parla force & par les coups, car il n'y a pointd'autre remede a ce mal. Pour cet effet,quoique vous commandiez ou que vous dé-sendiez à votre Enfant, faites vous obéirpromptement, sans quartier, & sans resi-stance. Hiebei kan aber nichts grösseren Scha-den anrichten, als wenn das Kind zwar übersolchen(a) de P. Educat. J. LXXX.