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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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507des Feuers kennen zu lernen. Es gibt daherunleugbar solche Fälle, wo der Knabe einerunmittelbar und augenblicklich auf ihn würken-den Gegenkraft, die ihn auf seinem Wege aus-hält, bedarf. Aber diese Anwendung der Ge-genkraft mus dergestalt geschehen, daß selbigebeim Zögling keinen eigentlichen Begrif einerblinden Oberherrschaft, welcher er unterworfenſey, und worunter er für die Zeit ſich beugenmüsse, erwecke; ſondern die Art und Weiſe derStrafe, mus jederzeit dergestalt eingerichtet,und den Empfindungen des Zöglings angemeſ-sen seyn, daß zwar der Endzweck in seinerBändigung erhalten; er aber auch zu gleicherZeit überführet werde, daß sein Erzieher ihmdieſe Strafe nicht als Beherrſcher, ſondern alsFührer und Freund habe fühlen lassen. Siewissen ja, daß selbst der Monarch, wenn ersein Volk glücklich regieren, und nach vernünf-tigen Grundsätzen umschaffen wil, nicht so sehrden Beherrscher, als den Führer seines Volksabgeben müsse; erst dann, wenn das Volk durchAufklärung und Erfahrung empfindet, daß derWille des Monarchen nur blos auf ſein Wohlausgehet, dann läßt es sich mit leichter Mühedahin bringen, wohin vorhin noch ſo vieleGalgen und Räder es zu bringen nicht ver-mochten. Wie viel mehr müssen also dieses dieErzieher beobachten, da ihre Zöglinge dochwissen, daß sie nachher gar nicht mehr unterihrer Herrſchaft ſtehen werden? Ganz vortref-lich