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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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199lehre man die Kinder, den wahren Werth derSachen, fürnemlich den der Zeit kennen, unddas gegenwärtige mit dem kommenden verglei-chen, wie nicht weniger, die Begierben derVernunft unterjochen. Es kan überhaupt nichtgeläugnet werden, daß der erste und algemeineGrundsatz, worauf die Absichten des denken-den und würkenden Menschen ruhen, kein an-drer ſey, als die Erkenntniß ſeines eignen In-teresse. Da nun seine moralischen Kräfte der-gestalt ferner eingerichtet sind, daß sie hiemitharmoniren, seine Erkenntniß von seinem Inte-reſſe mag wahr oder falſch ſeyn, ſo kan eben-fals nicht geläugnet werden, daß es eben so we-nig möglich ist, bei dem Menschen Festigkeitund Treue in seinen Handlungen zu entwickeln,bei welchem man die Würkung obgedachter mo-ralischer Kräfte einschrenken wolte, als es mög-lich ist einen schweren Körper; ohne fremdeKraft, gegen die Gesetze der Bewegung sich be-wegen zu machen. Wie gefährlich esendlich sey, bei einem Kinde eine schädlicheBegierde, durch den Genuß einer anderen stil-len zu wollen, sehen Sie daher leicht ein.Ich weis, ich thue Ihnen einen Gefallen hier-hin zu schreiben, was der vortrefliche Lockehierüber sagt: (a) Si un Enfant vient a pleurerpour avoir un fruit mal fain, vous l'appai-sez en lui donnant quelque Confiture un peuHh 2moins(9 l. c. s. IVI.