497verhüten, daß er durch falſche, blendende Be-wegungsgründe irre geführet und aus ſeinerFeſtung herausgeworfen werde. Bei der Luſt,das erkannte mangelnde ſo viel moͤglich zuerlangen; und bei dem Beſtreben, das würk-lich erlangte Gute zu bewahren und gehöriganzuwenden, vergeht ihm der eitle Triebstolz zu seyn um so eher, weil er sodann ganzoffenbar einfiehet, daß dieser Trieb ihn nurvon seinem eigentlichen Endzweck entfernenwürde.Man mus daher alle diejenigen Triebebei den Kindern sehr zu vermeiden suchen, ver-möge welcher ſie die ihnen aufgegebenen, odervon ihnen erkannten Pflichten deswegen zuerfüllen sich bemühen, um durch diese Erfül-lung irgend einer unangenehmen Empfindungzu entgehen. Man mus z. E. nie das Kindzum lernen ansetzen, damit es keine Verweise,oder wol gar Schläge erhalten möge. Lockesagt daher: (a) diriger ses Actions & sa Con-duite par de tels motifs, qu'est ce autre cho-$e, qu'entretenir en lui ce principe de cor-ruption, que nous devons tacher avec touteapplication imaginable de deraciner & de dé-fuite entiérementNicht minder mus man sich sehr hüten,dem Kinde allerlei Versprechungen zu machen,da-(a) de l’Educat. S. XLIX.
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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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