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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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4³³gerettet werden könnte. Es verstehet sichnun wol hiebei von selbst, daß man nach Ver-schiedenheit der Natur des Kindes und dessenminderen, oder mehreren Biegsamkeit auch diemehr oder minder strengere Mittel, selbst in be-sonderen Graden nach den Regeln der Klugheit verschieden anwenden müsse. Geht manauf dieſem Wege mit Geduld, Feſtigkeit undununterbrochener Aufmerksamkeit bei solchen klei-nen Kindern fort, dann wird man nicht alleinſo lange man um ſie herum iſt, alles, ohnesonderbare Stöhrung ihres Vergnügens von ih-nen erlangen können; sondern man wird selbstdadurch im Kinde die erste Grundkraft entwi-keln, um nachher den ihm bekannt gewordenen ein-leuchtenden Gründen Gehör geben, und sich selbstimmer mehr beherrſchen zu können: ja, ich birvöllig überzeugt, daß jeder Mensch, welcher vollſeiner zarteſten Jugend an, zum pünktlichen Ge-horchen nicht gewöhnet worden, auch unmöglichnachher es so weit in Bekämpfung und Ueber-windung seiner Leidenschaften werde bringenkönnen, als wenn er von Jugend an darin ge-übet worden. Wenn nun nach Maasgabedaß das Kind anwächst, dasselbe nicht mehrunter dem pünktlichen und anhaltenden Zwangund Aufsicht stehen, sondern nicht behindertwerden kan, daß es immer mehr sich selbstüberlassen bleibt; so kan auch so bald das Kindsich einmal einigermassen in Freiheit fühlt, dernemliche Bewegungsgrund, zur Begehung oderUnterlassung gewisser Handlungen, nemlich dieFurcht