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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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486weinen, nicht wissen kan. Wenn aber dasKind es nicht allein beim Weinen läßt, sondersnoch andere Zeichen von Ungebild, oder wolgar heftigerer Leidenschaft darüber von sichgiebt; dann mus man, so bald obiger Versuchnicht helfen wil, das Kind an der einen Seiteseinen Unwillen darüber, und an der anderen,dessen eigne Ohnmacht und dessen Unverstandsuchen empfinden zu lassen. Ich habe in sol-chem Fal, und nie ohne den volkommenſtenErfolg, das sich so heftig zeigende Kind aufder Wiege, oder ſeinem Bettchen genommen,ihm so viel möglich die Ursache meines Un-willens zu erkennen gegeben, und es bei fort-fahrenden Zeichen des heftigen Widerstrebens,auf die Erde dergestalt hingelegt, daß es sichkeinen Schaden zufügen konnte, und ihmbei bedeutet, daß ich es nicht eher wieder aufnehmen würde, bis es ſtille geworden,durch Darreichung seines Händchens mirvon das Zeichen gegeben hätte. Gemeiniglichhefti-ſchreit das Kind im Anfang ſodann vielkeh-ger; hieran mus man sich aber gar nichtren; ſondern thun, als ob man gar nicht da-rauf merke; oder man kan auch wol einmalaus dem Zimmer gehen; und überhaupt darfman sodann das Kind nicht eher wieder aufben, bis es stille geworden, und Zeichennes Gehorsams gegeben hat. Wenn man die-se Probe nur zwei oder dreimal gehörig macht,und im übrigen mit Feſtigkeit das Kindgier., dann wird daſſelbe keine offenbare Wie-per-.