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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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483geforderten Zwang, nicht so sehr für etwasgewaltsames, als für etwas nothwendiges undnatürliches hält. Die Geschichte der Thiere,die man allerlei künſtliche Bewegungen lehrenkan, bestätigt dieses ferner, und das um somehr, da solches fast nur allein bei den jun-gen Thieren möglich ist, und man bei den al-ten hierin nichts ausrichtet. Nicht minder giebthievon das mögliche Zähmen der jungen wil-den Thiere einen Beweis ab. Es entſtehetalſo nun die zweite Frage: Wenn man nem-lich anfangen müsse, den Kindern dieſen Zwanganzuthun? Die Antwort ist sehr leicht; nem-lich so bald das Kind, Zeichen seines eignenWillens mit einiger Heftigkeit von sich giebt.Je früher man dieses bemerkt, und zumäßigen weis, desto weniger Mühe haben dieErzieher; und desto wenigeren Verdruß dieZöglinge. Eine Warheit, die nicht einmal be-stritten werden kan. Es komt also nun, drit-tens; darauf an: Auf welche Weise, und durchwelche Mittel man hiezu am glücklichsten ge-langen könne. In Ansehung der Bestimmungdieser Mittel komt es hauptsächlich auf dasbeſondere Alter und die Natur des Zöglings ſowol, als auf die verschiedene Würkungsart je-des Mittels an.In demjenigen Alter des Kindes, wo mandemselben noch gar keine Gründe von dem,was man von ihm fordert, beizubringen ver-4, verſteht es ſich von ſelbſt, daß man dasG 9 4Kind