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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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48*läst, leztere nicht allein desto heftiger werden;ſondern der Menſch in gleicher Maasgabe dasVermögen, selbige beherrschen zu können, ver-liere. Hierin liegt also ganz klar der Grund,warum aus denjenigen Kindern, bei welchenin der allererſten Erziehung dieſes vernachläßi-get worden, so schwerlich ein wahrhaft zweck-mäßig fester Mensch zu ziehen sey. Die Har-monie ist hin, und verkehrte Kräfte haben dieOberhand genommen, welche nachher so vielschwerer zu bekämpfen sind, da die Privationvon Genuß für den Menſchen deſto ſchwererwird, je öster er sich demselben überlassen hat,und die dazu nöthigen Theile den gehörigGrad der Lebenskraft noch behalten haben.Da nun die ganz kleinen Kinder noch keineFähigkeit haben, diese Gründe einzusehen,entstehet zuvörderst die Frage; ob die inchem Fal sich noch befindenden KinderDiesemit Gewalt gezwungen werden müssen?Frage kan nicht anders, als bejahet werden.Denn, wenn ſchon hier ꝺie ꝺeutlichen Begriff-mangeln, so iſt doch an der anderen Seite un-undleugbar, daß der Wille schon würksam,ſehr oft naturwidrig wuͤrkſam, z. E. bei Unge-duld ꝛc. sich äussert. Diesem naturwidrigenWillen mus alſo entgegen gegangen; und auchdadurch das Kind von ſeiner zarteſten Jugendan geübt werden, seinen Willen zu verläugnen,Vor-Das Kind hat ſodann dieſen wichtigentheil, daß es, wenn schon nachher seine Be-griffe sich immer mehr entwickeln, den von ihmgefor=