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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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476allem was man selbst thut, die Gründe anzu-geben: wobei man es ſich zum Geſetz machenmus, daß man überal, wo man selbst gefehlethat, und der Fehler von der Art iſt, daß dasKind denselben zu erkennen vermag, die began-genen Fehler dem Zögling nicht verhehle; ſou-dern man ihm dieselben in allen ihren schädli-chen Folgen zeige; und dabei bedeute, wie essich nicht immerhin auf seine Führer verlassenkönne; sondern nöthig habe, so bald es dazuFähigkeit erlangen würde, alles selbst zu prü-fen, auch allenfals seine Zweifel bis dahin zusagen; und dem klugen zwar immer nachzu-folgen, jedoch zugleich vorher zu untersuchen,ob man nicht in einem oder andern Stückwürde besser machen können. Auf diese Artwerden Sie sich das ganze Vertrauen IhresZöglings erwerben; sein Herz wird sich vorIhnen immer mehr entfalten er wird seinenGeVerstand und seine Urtheilskraft bei jederlegenheit üben und sich gegen die so äusserstschädlichen Vorurtheile des Ansehens wafnen.Da ferner bei dieser Methode, das Kind seineeignen Fehler in einem weit grösseren Umfangewird einsehen lernen; und zugleich merken,daß sein Lehrer nicht allein ebenfals fehlen kan,sondern seine erkannten Fehler zu verbessern sucht,Ei-so wird dadurch beim Kinde nicht nur dergendänkel am sichersten verhütet; sondern auchin ihm der Grund zur Demuth und Aufrich-tigkeit geleget werden, indem es auf dieſemWege, den eigentlichen algemeinen wahren Werth