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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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475ten, wie man sich dabei verhalten müsse, umden Kindern richtige und deutliche Begriffe bei-zubringen, einlassen, da dieses alles so sehr re-lativ ist, und mich zu einer entsetzlichen, Ih-nen und mir unangenehmen Weitläuftigkeitzwingen würde. Hierüber sind ohnehin schonſehr viele Methoden angegeben worden. Eskomt dabei hauptsächlich auf richtige und deut-liche Begriffe, und moͤglichſte Herablaſſung desErziehers zu den Kräften des Kindes an, umdasselbe den eigentlichen inneren Werth, allerin ſeinen Zirkel gehoͤrigen Sachen hinreichendkennen zu lehren; und es dabei in Beurthei-lung des relativen Werths obgemeldter Sachenfleißig zu üben: mit einem Wort, der Erziehermus den Verstand, so wol als die Beurthei-lungskraft auf alle mögliche Weise und zwarnicht durch leere Einprägung theoretischer Grund-sätze, sondern durch anschaulichen Vortheil dar-stellende Gründe, wie auch durch Uebung zuentwickeln suchen. Die besten Mittel dazu sind,den Kindern ein gewisses Interesse an allendiesen Sachen einzuflössen; und sich übrigensvon ihren Urtheilen und Handlungen, ihre Gräu-de so viel nur immer möglich ist, angeben zulassen sie freundschaftlich darin zurecht zu-weisen ihnen dabei aber auch jederzeit denfür sie selbst daraus fliessenden unausbleiblichenNutzen einleuchtend vorzuschildern sie vordem Schaden, der aus falſchen Schlüßen fol-get, hinreichend zu warnen und überhauptso viel es sich nur einigermassen thun läst, vonallem