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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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Ein und dreißigſter Brief.Ich habe Ihnen in meinen vorigen Briefenzu zeigen mich bemühet, durch welche physischeMittel die Kräfte des Körpers beim Zöglingam glücklichsten entwickelt werden könnten. Einmit solchen ausgezeichneten Kräften versehenerJüngling kan aber, so bald er nicht durch mo-ralische Kräfte zweckmäßig geleitet wird, nichtwol anders, als ein übrigens völlig ausge-rüstetes, mit allen aufgespannten Segeln ver-sehenes neugebantes Schif, welches nun ohneRuder in die ofne See gelassen wird, angese-hen werden. Aus Mangel der gehörigen Aus-bildung dieser moralischen Kräfte, leiden diemehresten Menschen, noch ehe sie ihre gesamm-leten Kräfte nützlich anwenden können, Schif-bruch, und behalten öfters nichts mehr, alsdas Vermögen, mit trauriger, aber vergeblicherStimme, die vergangenen Tage zu beklagen,und zurük zu rufen. Dann heißt es:O! mihi praeteritos referat si Jupiter annos!Aus dieser Ursache liessen die Alten es sichgar ſehr angelegen ſeyn, dieſe Ausbildungmoralischen Kräfte, mit der zweckmäßigenBeſtim⸗