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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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472und anhaltende Aufmerksamkeit wird aber hie-zu von Seiten der Eltern, oder Hofmeistererfordert? und wie viel Klugheit, um nichtdurch die so oft wiederholte Erinnerungen, ent-weder das Kind unempfindlich von dieser Sei-te zu machen, oder den Geist des Widerspruchsund Widerspänstigkeit in ihm zu erregen? Dereinzige Weg ist und bleibt also bei allen sol-chen Sachen, die durch Raisonniren gezwun-gen, und beim Kinde zur Gewohnheit werdenmüssen, bei jeder möglichen Gelegenheit,man nur dem Kinde, den Schaden, so aus sei-ner bösen Gewohnheit fliesset, begreiflichchen kan, denselben mit moͤglichster Klugheit eindringlich vorzustellen. Denn blosse Zwangsmittel bringen gröstentheils nur auf eine gewissZeit Verstellung hervor, und tragen seltenwas dazu bei, um eine gute vom Kinde vernachläßigt werdende Sache, bei demselben biszur Gewohnheit einzuprägen. Jedoch hievonein andermal weitläuftiger. Leben Sie wohl,und behalten mich lieb.C=MEin