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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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470der, wie Locke schon anräth, im Bette baldhoch, bald einmal niedrig, baldeinmal aufeinem warmen, bald aber auch auf einem kal-ten Zimmer schlafen lassen. Denn, wie leichtkan es kommen, daß man gezwungen wird,auf einem ungewohnten, ja ungemächlichenBett zu schlafen? Ist man nun dermaßenan ſein eignes Bett gewohnt, dann wirdtian, so oft es die Noth erfordert, sich in einanderes zu legen, sich nicht ausschlafen kön-nen, und den folgenden Tag sich und andern,durch bösen Humor manchmal zur Last seyn.Eben ſo muß man es mit ꝺer Zeit ſchlafen;gehen, und wieder aufzustehen halten, ohne jedoch dabei einen solchen Versuch zu machen,welcher der Gesundheit des individuellen Zög-lings unmittelbar Nachtheil verursachen könnte.Ueberhaupt muß man sich aber hauptsäch-lich von denjenigen Seiten üben, von welchenmalt merkt, am schwächsten zu seyn, damitman langsam von dieser Seite wieder ein Gleich-gewicht einführen könne. Vor allen Dingenmuß aber bei dem Zögling, jeder Versuch insolcher Abwechslung, wozu er ohnehin schon,vermöge des Hangs ſeines eignen Temperatments, oder sonstiger körperlichen Beschaffen-heit, Geneigtheit und Disposition hat, verhü-dieſetet werden; indem alle solche Versuche,schwache Seite nur noch empfindlicher machenwürden. Dies gilt nicht allein in Ansehung derLeidenschaften; sondern aller Begierden, undleicht=