468wahren. Sie sehen auch den Grund davon leichtein, indem nemlich die freie Luft sich am geschick-testen verhält, die Theile, so aus dem Körperdemausdünsten müssen, aufzunehmen; mithindenAusgang dieser Theile aus dem Körper,Weg zu erleichtern: und ist der Menschundmal an die Eindrücke der VeränderungenbannAbwechslungen der freien Luft gewohnt,wird ihm der Zugwind, oder andere schleunigAbwechslung der Luft, im Hause oder sonst,nicht leicht schaden, indem die Hautfasernsodann dadurch nicht widrig gereitzet werden kön-nen. — Hiebei ist aber doch auch zuachten, daß man fürnemlich bei kleineren Kin-Verändern, die eigentliche Exceße bei denderungen der Luft, besonders im Anfange ver-Lufthüte — und daß man ferner, wenn dieausserordentlich heiß, oder kalt ist, denling nicht lange der Würkung derselbensetze. Sie erinnern sich aus meinen vorigeBriefen, daß dieses selbst für erwachsene undstarke Menschen, in beiden Fällen höchst sch-lich ſeyn könne.Weil nun ferner der Mensch auf unserWelt alle Augenblicke, neuen, und besondersVeränderungen in ihm hervorbringenden Ein-drücken blos gestellet ist, so sehen Sie sehr leichtein, wie unklug der Mensch handelt, wenn ersich etwas dergestalt zur Gewohnheit werdenläst, daß jede Privation davon ihm ein wah-res Unbehagen verursacht. Eigentlich
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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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