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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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467welchen Sommer und Winter so schleunig miteinander abwechseln, lassen sich daher so wolselbst, als ihren Kindern, gleich nach genom-menem wärmeren Bade, einen Eimer kal-ten Waßers über den Leib schütten; oderspringen selbst in ein kaltes Bad. Jedochdies thaten die Alten auch wol einmal, als wo-von ich Ihnen schon oben (S. 75.) einigeMeldung that.Unter allen Abwechslungen, welchen derMensch ausgesetzet ist, ist ganz gewiß keine,an welche er sich mehr gewöhnen muß, als andie Abwechslung der Luft. Dieſer kan keingeſunder und gemeinnütziger Menſch entgehen.Sie ist ihm aber dagegen auch dergestalt wahresBedürfniß, daß er ohne den Genuß der freienund abwechselnden Luft durchaus nicht gesundbleiben kan. Denn so bald ein Mensch diesenicht ertragen kann, ist er schon krank. Dage-gen lehret die Erfahrung, daß alle Menschen,junge und alte, wenn sie sich von der freienLuft, und wol hauptſächlich von der Bewegung inderselben entwehnen, nicht allein im höchstenGrad reitzbare und ſehr leicht in Unordnung zubringende Transpirations Organe; sondernselbst mehrentheils einen schwächlichen und sie-hen Körper bekommen: wohingegen die Kräftederjenigen, welche übrigens gesund sind, undin jedweder Luft ſich brav ohne Verzärtlungbewegen, immer zunehmen; und selbige amängſten, wenn ſie nachher älter werden, be-3f2wahren