466Nachdem ich Ihnen diese algemeine Wannung gegeben, wil ich Ihnen noch einige be-— Eſondere Rathſchläge hierüber ertheilen.iſt nemlich in Anſehung dieſes Punkts eineHauptregel der Klugheit, den Zögling in derAufopfung derjenigen Bedürfniße, und in dermoͤglichen vorkommenden Abwechslung, welchen erbei seiner künftigen Bestimmung am meistenwarſcheinlich ausgeſetzet ſeyn wird, vor alleanderen nicht allein zu üben; sondern selbstden Körper, so weit es nemlich die Kräftedes individuellen Zöglings zulassen,moͤglichen Ausdaurung bis auf einen hohen Graddarin vorzubereiten. Sie sehen, daß ſodannvon nicht ſelten das Steigen und glücklichemehrVorankommen, ja, was noch unendlichist, die zweckmäßige Erfüllung der Pflichtenbeinahe ganz allein abhangen muß. Wenn mannun vorsehen kan, daß der Zöglingschleu-Lage kommen werde, worin er allerleiwitnigen Abwechslungen ausgesetzet seyndann iſt es Klugheit, denſelben ſo viel möglichdazu vorzubereiten, d. t. so viel es ohne seineGesundheit und Leben zu zerrütken, geschehenkan. Denn, störet man letztere, so entfernt manmansich nur desto mehr vom Endzweck, dendoch in der Folge der Zeit, nachdem der Kör-per stärker geworden, viel sicherer sodann wirkdaßerhalten können. — Wir finden ja auch,Cll-fast jede Nation, nach ihrem besonderenma, ihre Kinder zum Aushalten von dergleibeichen Eindrücken gewöhnet. Die Nußen,weh
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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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