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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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462schen gelegt, daß aus der in ihr erregten Un-ordnung, wieder solche Veränderungen an deranderen Seite entstehen, welche den aus ihrerfolgten Nachtheil, wenigstens zum Theil aufeine Zeitlang herstellen. Erinnern Sie sich uman das, was ich Ihnen bei Gelegenheit derEntſtehung des Hungers, über die bei anhal-tender, aber nicht befriedigt werdender Empfin-dung des Hungers, vermehrte AbsondrunsSchleims in dem Magen, sagte. So wissetwir ferner, daß wenn ein Bedürfniß nicht be-friedigt wird, öfters ein anderes sodannMenschen, sünemlich wenn er eine starke undgesunde Natur hat, desto stärker zusetzet,durch erzwungene Befriedigung des letzteren,die durch Unterlaſſung der Befriedigung dessten verlorne Kraft wieder ersetzet. Maßmand seinem Schlafe entsagen, dann empfindeUner öfters einen desto stärkeren Hunger.wenn endlich der gesunde Mensch wol einmain die Nothwendigkeit versetzet wird, irgend einer Ausführung durch sein eignes Verhalten,Schwierigkeit in den Weg zu legen, so werdetdie auf solche Art zurückgehaltenen Theilchenoft durch andere Wege glücklich weggeschafftDieses alles wird aber im gemeinenben so wol, als bei der Erziehung oft sehrübel und unrichtig angewendet. Man glaubt,daß jeder Mensch, jeden Exceß zuweilen ohneSchaden machen könne, ja aus Klugheit dannund wann machen müße. Oder, daß alleMeuschen