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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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454und ob selbige, nachdem man sich etwas in derLuft aufgehalten hat, fortfahre; ob man sichdurch mäßige Bewegung nicht erwärmen kön-ne; oder, ob man nach angefangener Ruhe,gleich wieder kalt werde. Am allerſicherſtenmerkt man es, wenn sich Zeichen einer behinederten Ausdünſtung, als Geneigtheit zu Ka-tarrhen, Trägheit, Behindrung der Nahrung21. s. w. einstellen. Bei Kindern müssen freielich letztere Zeichen eigentlich die Anweisunggeben, bis man nach und nach merkt,man sich auf die Aeusserung einer deutlichererEmpfindung bei ihnen verlassen kan. WennKinder alle Morgens am ganzen Körpergewaschen werden, dann kan mandannbeſſer auf ihre Empfindung, aus mehrabereiner Ursache verlassen. Ist das Kindgar nicht an die Luft, und noch wenigernoth-kaltes Baden gewöhnet, dann muß manaufwendig damit anfangen; es jedoch nichtundeinmal, sondern langsam daran gewöhnen,in dem Fal die Kleidung lieber so lange etwaswärmer seyn lassen, bis es an die Eindrückeder kalten Luft gewöhnet worden. Einige Metteaberschen können zwar wol Kälte vertragen,keinem kalten Wind ohne Schaden ſich aus-setzen; Diesen thut eine aus dünnem Leder ver-fertigte Weste, vortrefliche Dienste. Ich erin-tiere mich, verschiedenen Kindern durch diesenRath zu ihrer Geſundheit verholfen zu haben.Um aber zu wissen, ob eine Kleidung zu warmmanseye, ist nicht so schwer; denn so baldnach