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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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453nach Anlegung einer gewissen Kleidung, eine unge-woͤhnliche und anhaltende Hitze; oder nach leich-ter Bewegung einen Schweiß verspühret, dannkan man gewiß ſchließen, daß ſolche Kleidungzu warm sey. Hiebei muß man aber sehrvohl unterscheiden, ob vieleicht an dem Ortedes Aufenthalts, die Hitze und Kälte öftersplötzlich miteinander abwechslen. Denn da dieErkältungen bei warmer Witterung, wegen mehre-ren Hangs der Säfte zum Verderben und wegengrösserer Schwäche und Reitzbarkeit der Hautge-fäße, ungleich schlimmere Folgen nach sich ziehen,sehen Sie, daß es in einem solchen zweifel-haften Fal für einen geſunden Menſchen im-erhin klüger gehandelt sey, sich etwas wär-ner, und zwar so warm zu kleiden, daß mani der daselbst gewöhnlichen Abkühlung derLuft, keine ſonderbar widrige Empfindung vonselbiger erhalten möge. In diesem Fal ist esich gefärlich stille sitzen zu bleiben; und nochſchlimmer, ſich auf die Erde hin zu legen: ei-e Sache worauf man in solchem Fal, bei Kin-ern alle mögliche Sorgfalt wenden muß.In Ansehung der besonderen Theile des Leibes,velche von dieser Seite eine vorzügliche Sorgerdienen, muß ich Sie vor allen anderen aufBauch aufmerksam machen. Da dersel-so viele empfindliche und wesentliche Thei-an sich enthält, welche durch nichts, als dasrmfel, die Bauchmuskeln, das Fett undäussere Haut gegen den Eindruck der Kälteſchützet ſind; und es auſſerdem nothwendigwar,