436bergleichen Verhalten, öftere Anfälle von kräu-keln, die zwar mehrentheils wol bald wiedervorbei gehen, aber doch immer das Kind inEntwicklung seiner algemeinen Kräfte sehrrüksetzen: oder es entspringt ein anhaltende-res, langſames, aus der Schärfe der Säfte,und dem Mangel hinreichender Nahrung herrüh-rendes kränkeln; wovon Sie aber leicht einse-hen koͤnnen, daß ſolchem allen ꝺurch angemeſſenere Wartung und Kleidung des Zöglinge,leicht vorgebeugt werden könne. Nicht seltenKörbe ich Krankheiten besonderer Theile desdaßpers blos und allein dadurch abgeholfen,ich den Rath gab, den Theil mehr gegenzen,abwechselnden Eindruck der Luft zu beschüund die Ausdünstung daselbst zu begünstigen.— Die schädlichen Folgen eines solchen naturPierwiedrigen Verfahrens können sich aber,teno: bei einigen im Alter erst zeigen.bitte Sie nemlich sich zu erinnern, daßnigen Krieger, welche bei verschiedenen Fellgen, fürnemlich bei Winterzeit viele Kältegestanden haben — daß ferner diejenigen.ger, welche viel in sumpfichten GegendenWiedie Jagd giengen, oder zur Herbst undterzeit auf ꝺem Anſtand viele Kälte ausſtehenwel-musten — und endlich diejenigen Pferde,che der Kälte am mehresten ausgesetzet sind,Alterauch am frühesten bei herannahendemsteif werden. Man kan sich also nicht wolVer-ten, wenn man behauptet, daß durchwahrloſung der Ausdünſtung, diejenigen Theil-chen
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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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