426und heftige Empfindung der Kälte, und darausherrührende Zusammenziehung aller Gefässe derganzen Perpherie des Körpers, wenn nun da-durch die Säfte mit Gewalt auf einmal ein-wärts getrieben werden, eine über kurz oderlang, zu Krankheit und Tod Anlaß geben kön-nende Erweiterung eines oder mehrerer der in-neren Gefäße, Gelegenheit gegeben werdenAuch habe ich Ihnen im 24ten Briefe gezeigt,daß es eben nicht der Weg der Natur ist,gleich im Anfang nach der Geburt, auf einegeschwinde und heftige Weise die äusseren Thle des Körpers zu stärken. Ihre Hauptsorgegeht in dieser Zeit dahin, die Gedärmedem darin enthaltenen so genannten Kinderpfzu reinigen, und die inneren Theile zu allererauszubilden. Und wie sehr werden endlich durchjede heftige Erkältung, nach vorhergegangenErhitzung, fast alle Ausleerungen, und fürnenzurücklich die der unmerklichen Ausdünstungunwigehalten? Die Erfahrung lehret diesesdersprechlich, und die Theorie zeigt wieches zugeht. Denn daß das Kind währendenGeburt, wenn es sich schon ganz leidend habeblosverhält, allerlei Ursachen der Erhitzungenwemgesetzet sey; darf man nicht läugnen,man bedenkt, welchen Grad von Hitze öſteredie Theile der Mutter, durch welche das Kindseinen Weg langsam machen muß, ehe es 8bohren wird, währender Geburt annehmen,und selbige dem darin eingepresten Kinde mittheilen müßen. Nicht weniger werden ja wäh-render
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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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