E#Neun und zwanzigster Brief.Ich habe Ihnen weitläuftig in meinen vorher-gehenden Briefen, die Bedürfniße des MenſchenAbsicht auf Nahrung beschrieben. Nicht we-äger habe ich Ihnen Vorſchläge gemacht, wiegan es am besten machen könne, um die gröberenAusleerungen in Ordnung zu halten. Es bleibtmir also noch übrig dasjenige zu berühren, wasUnterhaltung der unmerklichen Ausdünſtungwoh.zu beobachten ist. Ich fange bei demangebohrnen Kinde an. Auf welche unbeſon-me und unbestimte Weise gehen nicht vieleEltern in jetzigen Zeiten damit um. Der Va-wil, daß das Kind recht: stark, und so festEisen und Stahl werden sol. Er schließtaher, daß nun auch des Kindes Körperchenſolche Verhaͤltnißmaͤßige Feſtigkeit erhaltenwürde, wenn man es eben so mit demselbenängt, als mit dem Eisen, das man inahl verwandeln wil. Wie kurzsichtig und ir-8 ist diese Art zu schliessen? liegen doch nichtKräfte des Kindes allein in dem stärkerensammenhang seiner Theile unter sich. Allein,Befehl ist gegeben, das Kind muß so fortes auf die Welt gekommen, mit ganz kal-Wasser gewaschen werden. Wie leicht kandurch diese, dem Körper so völlig fremdeund
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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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