416des ungeſäumten Aufſtehens, nach genugſamenSchlafe, zu gehorchen. Hiezu ist, so wie beiallen nach Gründen handelnden Wesen nur einWeg zur Uebecredung übrig, und zwar derjnige, daß man ihnen den Vortheil, oder dieAnnehmlichkeit, welche sie aus dem ungefäumtenAufstehen ziehen werden, wichtiger und größer,anschaulich macht, als das Vergnügen,nen das längere zu Bette liegen, verschawürde. Jeder andere auch strengste WegBefevergebens, indem das Kind, wenn dersuchenauch noch so scharf wäre, doch immerwürde, ſo oft es nur koͤnnte, ꝺem Schlafe lger nachzuhangen, und zu faullenzen.das Kind aber auch nur dieses thut,Empfindung seines Bedürfnißes schon 8chet, indem es dadurch mittels Anstrengungseiner Einbildungskraft, gewiße Theile ganzders würken macht, als sie würken solten. Umdaher das Kind dahin zu bringen aus eigTriebe und Ueberzeugung, den Winken seinertur hierin zu gehorchen, so muß man stetsrauf mit Ernst bedacht seyn, demselbenvorigen Abends, irgend eine solche Beschgung für den folgenden Morgen, gleich nachdemes aufstehen wird, zu versprechen, von welcherman vermuthen kan, daß ſie ihm mehr Freude,als das längere zu Bett liegen, machen mußHiezu mus man unter andern allerlei Spielsersinnen, auf welche man sie lüstern machen kan,und die, ſobald ſie mit Bewegung verknüpfnacsind, dem Kinde ohnehin des Morgensben
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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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