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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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415azu nur schwaches, oder gar kein Bedürfnisssich verspühret, dann kan er ohne im ge-gsten der Entwicklung seiner Kräfte zu scha-sich an eine solche Ordnung binden.denn, im Grunde komt es in Rücksicht aufefriedigung des Bedürfnißes auf eins sodannkraus, ob er sich an eine bestimte Zeit hieringewöhnet, oder nicht; denn im ersteren Falwird er sich entweder zu Tische setzen, und nurenigessen, oder solches gar nicht einmalund in Ansehung des schlafens, wird erohann so viel später zu Bette gehen. Hat eraber an keine bestimte Zeit gewöhnet, dannrtet er ja eben wol ab, bis sich Empfin-des Bedürfnißes einstellet. Ich habemen dieses etwas weitläuftiger auseinanderitzet, weil ich aus der Erfahrung weis,es Menschen giebt, welche behaupten, maninte der Natur nicht anders angemessenen, als daß man ässe, tränke und schliefe,ft man Hunger, Durſt oder Schlaf habe.sehen, daß der Streit hierüber auf einenWortstreit hinauslaufen würde, und daßdiejenigen welche dergleichen behaupten,in den Verdacht setzen, solches deswegenun, um dem sie beseelenden Geist der Un-nung eine erträgliche Schminke zu geben.Ich komme nunmehr auf eine beschwerli-Materie, wie man nemlich die schon nachinden zu handeln anfangenden Kinder dahingen könne, dieſem Naturtrieb in Anſehungdes