414die gewöhnliche Klarheit haben, und die Au-genlieder selbst werden sich immer einandernähern, und zuweilen sich ganz schliessen: nich-weniger wird das Kind sich am ehesten durchdiejenige Bewegung beruhigen lassen, unter wel-cher es am geschwindesten einschläft, oder wesolchenigstens einzuschlafen gewohnt ist. AufWeise solte man mit den ganz kleinen Kindernverfahren, deren Lebenskräfte nemlich nochſehr gering ſind, daß man es nicht wolgen darf, die Verrichtungen ihres Koͤrperchenan irgend eine äussere Ordnung zu binden.muĕSo bald aber ihre Lebenskraft gestiegen,einerman sie nach und nach an BeobachtungDiedgewissen Ordnung hierin gewöhnen.auch der Natur nicht allein gar im geringnicht zuwider; sondern es ist in derzur Erfüllung der Pflichten, beim zweckmägen Zusammenleben der Menschen durchge-nothwendig. Denn es mus zwar der Me-ſein gehöriges Maas von Nahrung und Schlafhaben, allein es komt ja für die Gesundheitgar nicht darauf an, zu welcher Zeit erund schläfet; wenn er sich nur vor und nachdem Essen so verhält, daß sein Hunger,nochder künstlich vermehret, noch vermindert;nachher die Verdauung in Unordnung gebrachworden. Eben so mus er sich mit dem Schl.fen verhalten. Thut er dieses, und beobach-tet ferner, daß er nur, ob es gleich die gwöhnliche Zeit ist, entweder weniger, oder auchwol gar nicht isset noch schläfet, so bald erdas
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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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