413ja betrachten, welches nur allein thierischenInſtinkt hat; oder ob es ſchon ſo weit entwi-keit iſt, daß es ſolche Fähigkeit erhalten, nachinigen, dieser Fähigkeit angemessenen Gründenhandeln zu können. Im ersten Fal mus man alleZeichen, womit das Kind hierin ſeinen In-ſtinkt zu erkennen giebt, ſorgfältig beobachten,demſelben nie zugegen handeln. Wenn dasunruhig ist, dann wil seine Wärterin,es entweder essen, oder schlafen sol, wodas Kind öfters zu keinem von beiden,geringste Bedürfniß fühlet. Ich habe Ih-schon vorhin gesagt, daß wenn in solchemdas Kind angehalten wird zu essen, wenndoch keinen Hunger hat, dadurch bei dem-schon der Grund zur Unmäßigkeit imgeleget wird. Ein gleiches mus aberähnlichen Gründen geschehen, wenn esSchlaf gezwungen wird, wo es doch garNeigung dazu in sich fühlet. Um nunvorzukommen und doch wissen zu kön-ob auch eines von dieſen Bedürfnißen dasquäle, so darf man nur genau auf des-Mund und Augen Acht geben. Wenn esunger hat, dann wird es seine Leszen vielgegen, der Speichel wird ihm häufiger flie-und ſo bald es die Bruſt, oder ſeineahrung erblickt, wird es ein offenbares Ver-gen darnach an den Tag legen. Empfin-es aber Schlaf, so werden die vorhin ge-geldeten Zeichen am Munde nicht da seyn;hl aber werden beim Kinde die Augen nichtdie
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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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