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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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408den, und die im Hang zum Verberben schonso weit vorgerükt waren, daß sie durch dieseNebenumstände, nemlich die minder beschleu-nigte Bewegung, und mehrere äussere Wärme,auf einmal so weit in dem Grad der Schärf-ſtiegen, daß wenn ich mich ſo ausdrücken darf.ſie ſo zeitig wurden, daß ſie ſich ſelbſt ausdem Körper herausfliessen. Der gesunde Menscherwacht daher aus seinem nicht gestörten SchlafThenicht eher, bis die Wegschaffung dieserle gehörig vor sich gegangen ist. Eswacht sodann zwar mit dem Gefühl einermehrten, aber doch nicht unangenehmenwelchepfindlichkeit seines äusseren Körpers,seinerihn, wie ich vorhin sagte, zum ausreckenGlieder, und zur Bewegung aller seinerkeln, um nemlich die wässerichten Säfte nder dem Blute gehoͤrig beizumiſchen, anſetzetIst aber diese Empfindung unangenehm undſchwehrend, oder wol gar einigermaſſen ſchmethaft, dann kan er gewiß seyn, daß diealleinführung dieser verdorbenen Theile nichtnicht gehörig vor ſich gegangen; ſonderndiese Theile schärfer geworden seyen, als sie na-türlicher Weise hätten werden sollen. Ein Fal,welcher geſchiehet, wenn der Menſch zu langt,oder in einer zu warmen Luft, oder unterdicken Decken schläft. Ersterer Fal trift leichlich bei denjenigen ein, bei welchen überhaudie Säfte zu langsam beweget werden: und diebeiden lezteren da, wo die Säfte schon vorheine zu grosse Neigung zum Verderben ange-nom-