400Ausdünstung gar nicht merklich vor sich gebet,und zwar deswegen, weil der nöthige Reitzmangelt. Sie wiſſen nemlich, daß wenn eineAusführung volbracht werden sol, es nöthigsey, daß die Empfindlichkeit des ausführendenGefäschens gehörig vermehret werde. DieseEmpfindlichkeit kan hier durch stärkere Bewegungerhöhet werden, wenn nemlich nicht alleindas Herz dadurch mit mehrerer Gewaltzusammenzuziehen gezwungen; sondern auch mit-tels der Bewegung der Muskeln, das Bluttiger beweget und bis in die kleineren Nebengfässe immer mit mehrerer Gewalt eingespriztmithin in diese Gefässe mehr gewürketDiese reitzende Ursache fält nun beim Senicht allein weg, sondern das Gegenthei-mus vielmehr erfolgen, wenn die waͤsserichTheile in die Nebengefässe eindringen, selbstausdehnen, mithin ihre Würkung vermindern.Weil nun in der, bei der Nacht den Menschenumgebenden Luft, die Ursache der vermehrtenAusdünſtung nicht ſtecken kan, ſondernundvielmehr, da sie nicht abgewechselt wird,bleibt,gar unter der Decke immer die nemlichedie vermehrte Ausdünstung behindern zu müs-innersen scheinet, so mus nothwendig eineUrsache dieses hervorbringen. Ich suche selb-nemlich darin, daß, da nun diese in den wäserichten Gefässen angehäuften Theilchenselbst nicht mit der gehörigen Geschwindigkeitumgetrieben werden, so müssen sich in selbigendaam so eher scharfe Theilchen sammlen,
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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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