404faltigen Theile gröſtentheils beſtehe. Geht manweiter, so bemerkt man, daß nicht jeder Menschgleiche Anlage habe, es in der denkenden Kraftgleich weit zu bringen; so wenig als jederMensch seine Muskularkraft gleich hoch treibenkan. Die Kraft der Sinne und des Denkens,kau ferner auf keinem anderen Wege, als auchuntdie Muskularkraft, nemlich durch Uebungeine, der Grundlage und dem Endzweck angemsene Anwendung entwickelt werden. Beide Kräf-te erfordern ferner sehr ähnliche Mittel,undFal selbige zu stark angestrenget worden;die Folgen nach einer, bis auf einen gewissendersGrad anhaltend übertriebenen Anstrengungselben, sind sich endlich nicht wenigergleich. Jedoch, da die Bewegungen deshirns und der Nerven nicht in die äusserenSinne fallen; mithin kein auf sinnlicher Dar-davonſtellung beruhender Beweiß bis hiehinan bit-geliefert werden kan, so darf ich michſem Ort hiebei nicht weiter aufhalten, ſondernVor-gehe gleich zum praktischen über. Dertheil welchen der Mensch aus dem Schlafhet, scheint mir darin hauptsächlich, so viel wirdaßbis hiehin urtheilen können, zu liegen,Erstlich: die Absonderungen in den innerenehenTheilen besser zu dieser Zeit von stattenmüssen, indem das Blut alsdann sichauffiger in den inneren grösseren Gefässenhält, und der Umlauf hier sodann ordentlichergeschiehet. Zweitens: Aus eben dieser Ursachederſcheinet mir auch zu dieſer Zeit die Nahrung
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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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