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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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462so scharf seyn möchten, daß sie einen Krampfin den ausführenden Gefäschen erregen, und sel-bige im Körper zurükgehalten werden möchten.Ihre Natur wird Ihnen gewiß, so lange selbigenoch unverdorben ist, noch früher, ehe dieses geſchehen kan, eine Warnung durch erregten Durſtgeben. Denn die Theile im Munde, in welchen die zu ſcharfe Lymphe in dem Fal wür-ket, sind gewiß viel empfindlicher, und bekom-men viel eher den Eindruck davon als alleche ausführenden Gefässe. Mit einem Wort,Mein Freund! verlassen Sie sich auf dietur, und lehren Sie Ihren Zögling, daßallein auf diesem Wege, der gröste Gipfelmenſchlichen Glücks von dieſer Seite erreichetwerden könne. Ich hoffe nur nicht, daßnen die Weitlänftigkeit mit welcher ichMaterie von der thierischen Enthaltsamkeit,Einpfindung der Bedürfniße abgehandelt habeunangenehm seyn wird. Diese Sachewichtig, daß jeder Mensch damit wol bekann-nochseyn möchte. Und bei Ihnen hatte ichdiesen Endzweck, daß ich Sie, meinemsprechen gemäß, gern in den Stand stellenwolte, in jeden vorkommenden Fällen sichhelfen zu koͤnnen: denn, Sie werden jezt mitleichter Mühe eine unzählige Menge Coroll.darien, auch im widernatürlichen Zustande,raus zum Nuzen ihrer Zöglinge ziehen könnenAch