wärkende Vorurtheil; oder auch der verkehrteund ausgeübte Rath zur Gewohnheit, und als-dann zur eingebildeten, und, wie traurig underniedrigend für die Menschheit! nicht seltenNochsodann zur wahrhaften Nothwendigkeit.anderen ist es zu klein, ihrer thierischen Naturzu folgen. Sie müßen nach ihrem Systemleben — und die Folgen davon sind doch anEnde, Elend, und Belehrung wanndät ist. Wie heilsam ist es also hier,Natur einfältiglich als Kinder zu folgen?glücklich sind aber diejenigen Kinder, bei welchenunddieser Naturtrieb unverdorben erhalten,ihnen, auf eine den Regeln der Klugheitmeßene Weise, der wahre Werth desselben.eingepräget, und durch Vorbild zu befolgenlehret wird. O mochten doch viele Elternses beherzigen! Gewiß wurde viel Elend unt-Alten und Jungen weniger seyn. Unterdeversteht es sich von selbst, daß man dieWarnung dahin nicht auslegen müsse, daß mannichts eßen noch trinken solle, was einem nichtherrlich schmeckt. Dies würde fürnemlichKindern, den Hang zum leichtsinnigen Genußund zu übertriebener Sinnlichkeit nichtauf alle Weise befördern, sondern es auch nachund nach dadurch, daß es mit der Zeit nichtmehr gut genug finden würde, werkastglücklich machen. Es muß hier nur alleinRede seyn von demjenigen Widerwillen, und derersten Anfängen des Eckels, die nicht auf Lecke-rey, noch Verurtheil; sondern auf bloßen Win-len
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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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