399icht, dann folge man der bloßen Natur, diech nicht widerspricht, wie es die empyrischenerzte in solchen Sachen sehr öfters zu thunlegen. Daß aber die Natur dem Men-schen würklich das Vermögen gegeben, auchdieser Seite sein Bedürfniß zu empfin-ist unleugbar. Das Thier wird nichtsnken, was ihm auf seine genommene Spei-nicht schmeckt — und der Menſch empfin-nach genommener ſicherer Speiſe, einenerwillen für gewiße Getränke; wenigstensnecken sie ihm sodann nicht gut, welches ei-Anzeige iſt, daß aus der auf der Zungegeſchehenen Vermiſchung der Theile derin verschiedenen Körper, ein drittes Wesenteht, welches für den Körper heterogen ist,bei seinem gegenwärtigen Zustand, in seineſtanz nicht gut umgeſchaffen werden kan:un Sie z. E. nach genommener fetter Spei-twas trinken, und nachher merken, daß SieRunde, die unangenehme Empfindung be-men, als wenn das innere des MundesFett überzogen wäre, dann können Sie sichwol leicht vorstellen, daß der genommenege Körper kein Vermögen haben werde diehluckte fette Speise aufzuldsen. Warumalso der Mensch diese Warnungen der Na-wozu er die nemliche Organen besitzt, alsThier; und dabei noch das voraus hat,er den Werth davon schätzen kan, nichtfals benutzen lernen? Aber so gehts; beigen wird die sich übergelaßene Lust; oder daswär-
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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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