399tes Waſter, oder andere flüßige Körper, bisauf einen gewißen Grad von einander getreu-net worden, seine eigenthümliche auflösendeKräfte verlieret, und solche Auflösung sodannder Natur der so häufigen zugemischten frem-den flüßigen Theile folget, so sehen Sie ganzunleugbar, daß so bald sie über dem Eßenviel mehr trinken, daß nun die waͤßerichtenTheile, die eigenthümliche Theile des Magen-saftes zu sehr trennen, auch die Auflösung nichtmehr so geschehen könne, als die Natur es erMaforderte. Denn der Magensaft muß alsundgenſaft, und nicht als Waßer würkenanflösen, wenn die Verdanung der Speisenhörig von statten gehen sol. Außerdemdiesennicht einmal gleichgültig, ob man beiMenoder jenen Speiſen ſo wol eine größereDennge; als auch dieses oder jenes trinkt.alle flüßige Körper würken als Auflösungmit-tel betrachtet, verschieden, nach der besondernMischung ihrer eignen Theile so wol, als derdes aufzulösenden Körpers. Hier werden Sinun sagen, muß dann doch wol die KunstHülfe kommen, da man ꝺurch Verſuche beweſen kan, daß dieſe Speiſer viel beßer in dieśemflüßigen Körper aufgelöset wird, als in jenemIch läugne nicht, daß die Kunst allerdinghier einige Fingerzeige geben, und hauptsäch-lich den Menſchen zum ſorgfältigeren Beobach-ter bilden könne. Aber beileibe keine ander-Kunst, als welche blos auf erwiesenen Thatschen aus der Natur beruhet. Hat man solchenicht,
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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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