374nun ereignen, wenn entweder die auszuführen-den Theilchen vermöge eines wiedernatürlichenUmstandes in ihrem Verderben zu geschwinde,oder zu stark, noch ehe sie von der Natur weg.geschaffet werden konnten, fortschreiten, als wel-ches ſodann jederzeit ein krankhafter Zuſtandist — oder wenn diese schärferen Theilchen, nichthinreichend durch waͤßerichte Theilchen von eineander getrennet sind, mithin so viel stärker,als solche, würken und reitzen können.bald also aus dieser Ursache dergleichen Theilenicht gehörig ausgeführet werden können,notdern in der Lymphe zurückbleiben, mußstenwendig obgedachte Urſache, ſo lange dieTheile im Munde ihre gehörige Empfindbarkeitbesitzen, auch die Empfindung des Durstes,so weit selbiger Bedürfniß ist, anzeigen. Nichminder wird's klar, daß unter gewißen Unständen, der Durst, alles Trinkens ohngeachtet,der nemliche bleiben müße. Denn so oft einesolche Zähigkeit in der Lymphe, wovon ich:nen oben sprach, erzeuget ist, welche die Ver-mischung mit den genommenen flüßigen Theilennicht leidet: oder so oft dergleichen scharfe Theil-vonchen in der Lymphe enthalten sind, welcheden genommenen flüßigen Theilchen in ihrermußWürkung nicht gestöret werden können,ja nothwendiger Weiſe die EmpfindungDurſtes fortdauren, man mag auch trinkenwel-viel man wil, weil die reitzende Ursache,che diese Empfindung hervorbrachte, anhaltendzu würken fortfähret. Eben hieraus erhelletferuel /.
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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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