392schluckt; indem sodann die zu häufig genomme-nen fläßigen Theilchen nicht gehörig verdanck,d. i. aßimiliret werden können, da hiezu derselben Vermischung mit dem Speichel ebenfalsnothwendig ist. Jedoch dies letztere gehöret schemehr zum wiedernatürlichen Zustand, mithin ni-hieher. Genug, Sie sehen, daß die LympheAnflösung der genommenen Nahrungsmittel udthisſey; daß dieſe Auflöſung aber nicht ohne einewiße Menge flüßiger Theile geschehen könne;letztere daher warhaftes Bedürfniß sind;daß endlich so bald sie dieses gewordendie in dem Mund abgeſonderte Lymphegenſchaft erhalten müße, mittels ꝺer Ꜻurin den Nerven daselbst bewuͤrkten Veraͤnderungdieſes Bedürfniß, das iſt, den Durſigen. Dieses muß, bei sich eingesteltemzel der noͤthigen flüßigen Theile, umund ſtaͤrker erfolgen, da nun die in derphe enthaltenen salzigen, oder anderelösten Theilchen um so weniger verdünnetmithin, wie bei jeder stärkeren Lange.ge ihrer beſondern Schaͤrfe auch deſtoerbarres Vermögen zu reitzen nothwendigmüßen. Die Erfahrung lehret letzteresfals ganz offenbar in verſchiedenen Krankheitenso wol hitzigen, wie z. B., dem hitzgenlenfieber; als auch langwierigen, wiin dem so genannten salzigen Scharbock.mögen Sie dem Kranken so viel zu trinkenben wie sie wollen, so werden Sie nieunausstehlichen Durst anders, als nach jener
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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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