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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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891nicht allein nicht mehr hinreichend auflösen,ondern sie muß unmittelbar zäher werden.letzteres muß ſodann im Munde um ſo eherrfolgen, da hier die allerfeinsten flüßigen Thei-aus derſelben, der ein⸗ und ausgeathmetenſich aſchangen und ausdünſten, mithin dieimphe unmittelbar durch derselben erlitteneeraubung, hier gleich noch viel zäher werden§, als in den übrigen Theilen des Körpers.Ferden lehret die Erfahrung, daß öfters das-äge was von der Lunge ausgedünstet wird,Vermögen hat, die in dem Mund abge-erte und ergoßene Lymphe gleich gerinnenmachen: als woher auch unzweifelbar grö-theils die Speckhaut, welche sich auf derge derjenigen ansetzet die Entzündungssie-haben, entſtehet; und bei welchen der Durſtgegen fast unauslöschlich wird, weil diegkeit der Lymphe in dieser Krankheit sos und von der Art iſt, daß mehrentheilsgenommene Trank sich mit selbiger nichtvermiſchen, mithin derſelben Zähigkeitkan: weswegen dann auch in letzteremgenommene Trinken oft so ganz klar,onderbare Veränderung untergangen zudurch die Urinwege wieder abgehet;auch daher von den Aerzten, und mitals ein trauriger Beweiß von der Hef-r Krankheit angesehen wird. Ein ähn-ereignet sich, wenn man das Trinkenund zu geschwinde, ohne dasselbe immit dem Speichel zu vermischen, ver-schluckt