383Kindes viel schwächer zusammenhangen;bei entzogener Nahrung, die Säfte immer mehraufgelöset werden, so sehen Sie, daß es dasgen auch dem Kinde viel schädlicher seyger zu leiden, als ꝺem erwachſenen; und uͤberhaupt die Folgen der zu großen Enthaltſam-keit nicht anders als die schlimsten seynnen. Glücklich ist daher von dieser Seitederjenige, welcher seine thierische Enthalſo keuſch bewahret hat, daß ſie ihm allenatürlichen Bedürfniße anzeiget, und erder glücklichen Lage, ſelbige zeitig genusdigen zu koͤnnen, mehrentheils befindet.komt er einmal vom rechten Wege ab,ſehen Sie aus dem vorhergeſagten, daßder Hunger das eigentliche Bedürfnißgen; noch der Abgang des Hungers,ſicherung des Nichtbedürfens jederzeitkönne. Ich schweige hier von denjenigsachen der Stöhrung dieser Harmonie,in dem Verderben des Magensaftes liegnen, und nach dem besonderen Verderbeselben Theile auch so gar entgegengesekung machen müßen; indem die gallertigbei ihrem Verderben, ihren Hangniß entwickeln, folglich den Hunger ver-wohingegen die waͤßerichten Theile derwenn sie verderben, sauer werden, unddie Eßlust sehr stark vermehren. DieAusführung davon gehöret nicht hiehin,ich hier mit der eigentlichen KrankheitslehKinder nichts zu schaffen haben wil.
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