236unmittelbar mehr als er zu seiner Nahrungdarf, mithin auch mehr als er gehörigdauen kan. In allen denjenigen Fällen also,Weiwo auf eine oder andere wiedernatürlicheentweder sein Magen empfindlicher geworden;oder, seine Magensäfte einen größerenMeyvon Schärfe erlanget haben, muß derimmer eher zu eſten aufhoͤren, als der Reitzu ihn verlässet, d. i. er muß immer,er vom Tisch aufstehet sich in der Verf-fühlen, noch wol etwas mit Lust eßennen. Denn, da dieſe Empfindung einege von einer wiedernatürlichen Würkungſo wird ſelbige nachher von ſelbſt ſichren, nachdem nun die Magensäfte vonden Speisen aufgelösten schleimichtendergestalt gesättigt worden, daß sie nichtkeine neue aufzulösen vermögen; sonderneben wenig im Stand sind, die TheileMagens zu reitzen, mithin Hunger zuUeberhaupt müßen Sie aber auch nocheineken, daß der Hunger zuweilen auflang vergehen könne, ohne daß Nahrungnommen worden. Dies geschiehet öfters,man zu lange Zwischenräume zwischenMahlzeiten läßet. Es wird nemlichFal bei vermehrtem Magenreitz, zufolgtim lebenden Körper herrschenden Naturgein diesem gereitzten Theil die AbsonderungSchleims vermehret; das nemliche mußauch im Magen in dem Fal geſchehendurch muß aber sodann um so eher der Hun-
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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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