Druckschrift 
Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
Seite
381
Einzelbild herunterladen
 

381eitzen, in gleichem Verhältniß, so lange diesten Theile ihre natürliche Reitzbarkeit behal-zunehmen. Dieses hat sich auch von je-in der Erfahrung bei denen, welchen dieinreichende Nahrung entzogen wurde, bestäti-gefunden. Da aber nun ferner die Lym-derjenige Saft ist, welcher wol nur alleinfeinsten und am mehresten animalisirten gal-ügen Theilchen in sich hält, und wegenFeinheit auch bis in die kleinsten Ge-dringet, so begreifen Sie leicht, daß diee ihre gallertigen Theilchen am geschwin-verliehren, mithin auch am geschwindestenwerden und reitzen müsse. Ueberhauptaus mehr als einem Grunde warſchein-daß mittels der Lymphe der grösteder Ernährung geschiehet. Bis hiehin ha-auch die sorgfältigsten Zergliederer keineführungs= oder Communicationsgefässe aussymphatischen in die ausführenden Hautge-entdecken können. Vieleicht giebt es alſokeine solche ausführende Gefässe ausymphatischen, weil die in denselben ent-nen aufgelösten nährenden Theilchen gardazu beſtimt ſind, ausgeführt zu werden.gehoͤren aber der Speichel, und die Ma-fte zur Lymphe; und an keinem Orte despers findet man selbige so häufig, wie eben1 mithin ist es gar kein Wunder, daß dergang an den nährenden gallertigen Theilchenzu allererst dadurch verspüret werden müs-folglich dieſe Lymphe durch die ihr geſche-jene