350durch eine unangenehme Empfindung im Ma-gen hervorgebracht wird. Diese gallertigenTheile welche nun im natürlichen Zustandden Säften aufgelöset und zur Nahrungschickt sind, sind nun eigentlich diejenigen, welche in der Animalisation so weit gediehen,daß sie sich den festen Theilen am ehesten anhängen, und bald nachher dergestalt mitnen vereinigen, daß ſie nun eine homoſAnSubstanz mit denselben ausmachen.demWarheit dessen ist nicht zu zweifeln,weniger gallertige bindende Theilchen diete eines Menschen enthalten, desto weniwird er auch genähret; und mein versterbeneverehrungswürdiger Lehrer Gaubius bemerkte,daß man den bei den bleichsüchtigen Jungangehäuften Schleim in wahre Nahrungmittels der gehörigen stärkenden Mittelschaffen könne. — Je mehr aber nunSaft seiner gallertigen Theile beraubet wird,desto höher mus seine Kraft zu reitzen stei-barDa nun in der Phyſiologie unumſtößlichgethan wird, daß beim lebenden Menstets die festen Theile abgenützet undgerieben, folglich auch wieder ersetzet werde.müssen; und aus oben gesagtem erhellet,die gallertigen Theilchen ꝺer Säfte dieſesatztheilchen ausliefern, so folget nothwendigdaß nach gehörig geschehener Nahrung,Säfte davon beraubet werden. Geschiehetteres aber, dann mus also auch ihre Kraftdie festen Theile zu würken, d. i. selbige 5
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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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