372Speise algemein bestimt, indem man sodannmanchmal von einer gesund erklärten Speiseſo viel iſſet, daß der Magen ſelbige nierig verdauen kan, und hingegen eine schädlicerklärte Speise, sie mag auch in manchenvölltlen noch ſo nöthig und nützlich ſeyn,vermeidet. So räth z. E. öfters ein ArztEflig als was sehr nützliches, der Fäulnißderstehendes an, und ein anderer räthben als etwas sehr scharfes ab, undbeiweis für seine Meinung Erfahrungenbringen, wo er genutzet, oder geschadet hat;doch überal darauf ankomt, unter welchen Un-den und in welchem Maaß eine Sache schet wird. Dieses suchen Sie unterschei-lernen, und lassen Sie übrigens, wennüberal wo Gesundheit ist, einen solchen Arztvöllig weg.Sie fragen aber: Wie kan man mach-daß die Kinder diese thierische Enthaltund Empfindung ihrer Bedürfniße kennen,ihr folgen lernen? Der beſte Weg dazgelangen, glaube ich, ist dieser. Mandie Kinder zuvörderst mit der Empfindungjeden gesättigten und geſtilten BedürfnißesHungers, des Durstes, des Schlafes ꝛc.bekannt — man zeige ihnen hier, wiewemNatur mit wenigem zufrieden ſeyeman sich so wohl und leicht befinde,man nicht mehr zu sich nimt, als manbedürfen empfindet — daß man nach und
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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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