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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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370Dies ist also der höchste und volkommensteGrad der thierischen Enthaltsamkeit, und übehaupt der Empfindung der thierischen Bedürfniße. Diesem Instinkt bleibt der Menschlange getreu, bis er entweder von aussenker gereitzet wird; oder er darüber einmalfängt zu raisonniren, und mehrentheils inanderelusionen verfält, fürnemlich so bald eretwas sieht thun, was er nicht that, und nunglaubt daß er das nemliche auch müsse thutkönnen. Der Ochs auf der Wiese istohnerachtet aller Weisheit eines solchennirenden Menschen, weit klüger. Wennselbe genug geweidet hat, dann legt erden-im Schatten, siehet dem anderen nochden zu, ohne im geringsten verführet zunoch etwas mehr zu fressen, als vorherourdvermehrte Empfindlichkeit seines Magensden Hunger ihm anzeigte nöthig zEben deswegen kennet man auch bei allenjenigen Thieren, welche auf solche Wei-überrem Instinkt folgen, und die sich selbstlassen sind, keine Krankheiten, welche ausUnmäßigkeit entspringen.Jezt hoffe ich, Mein SchätzbarsterSie die Warheit davon ein, was ichvorhin gesagt habe, daß nemlich der Men-in seinem gesunden und durch falsches Rai-nement noch nicht verdorbenen Zustandeallein die Empfindungen seiner Bedürfzum Maaßstabe und zur Bestimmung